Interview auf Seite 6 in der Zeitung der Brigittenauer Grünen vom April 2012.pdf

ORF News über die Installation am Karlsplatz 1 Quadratmeter Staat und dazu auch ein Text in der U-Bahn Zeitung HEUTE vom 5.2.2012

 



Volksstimme März 2011:


Presse zur Beichtaktion:


Bezirkszeitung Wien, Juni 2010

und dazu die Reaktion der Erzdiozöse Wien:

"in der „Bezirkszeitung“ vom 2. Juni 2010 ist unter dem Titel „Beicht-Hütte am Karlsplatz“ ein Artikel erschienen, der einige Verwirrung ausgelöst und zu vielen Anfragen geführt hat. Im Interesse der Information Ihrer Leserinnen und Leser ersuche ich Sie daher, beiliegende Antwort zu veröffentlichen

"Die Aktionskünstlerin Katharina Razumovsky möchte Ende Juni im Resselpark eine „Beicht-Hütte“ aufstellen. An sich löbliche Absicht des „Experiments“ laut eigener Darstellung: „Den Passanten das Thema Beichte ins Gedächtnis zu rufen“. Leider klingt vieles im Bericht und auch in den Aussendungen der Künstlerin eher nach Persiflage des Bußsakraments, vom „Karaoke-Beichtkontest“ bis zum „Verkauf“ angeblicher „Ablassbriefe“. Daher kann keine Rede davon sein, dass „die Kirche“ die Sache „unterstützt“ und dafür „50 Prozent vom Verkaufserlös der Ablassbriefe“ erhält.

 Die Beichte ist für die Kirche eine sehr ernste Angelegenheit, die aber zur Freude der Befreiung von Schuld führt. Schließlich ist das Bußsakrament eines der sieben Sakramente der Kirche, in denen die Zuwendung Gottes zu den Menschen sichtbar und erfahrbar wird. Daher: Das „Original“ ist besser als der „Ersatz“ in der „Beicht-Hütte“. In nächster Nähe vom Resselpark gibt es mehrere Kirchen, wo man fast den ganzen Tag beichten kann (St. Anna in der Annagasse, Kapuzinerkirche am Neuen Markt, Franziskanerkirche am Franziskanerplatz, St. Peter beim Graben und Stephansdom – dort täglich bis 22 Uhr!)."

 

 

Interview Die WELT, Dezember 2008





ORF: ZIB 24 FINAL CASTING



 

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Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 18.08.1996, Nr. 33, S. 26

 

Kultur

 

Dialog zwischen Chaos und Ordnung

 

KLOSTER ARNSBURG. Katharina Razumovsky malt, als hätte sie die gestische Abstraktion neu erfunden. Gegenstandslose Formen als Medium der Emotionen, Erinnerungen und Hoffnungen: Die großformatigen Gemälde in ihrer Intensität und leuchtenden Farbigkeit machen sichtbar, daß die internationale Sprache einer vom Objekt befreiten Kunst gerade in Zeiten, da ein verbindlicher Stil nicht mehr dingfest zu machen ist, neue Legitimität gewinnt. Die Leinwand wird zum Spiegel der Seele, und unterschiedlichste Regungen werden durch kompositorische Disziplin rationalisiert: Das Bild gerät zum dramatischen Dialog zwischen ...